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Osteopathie -
Die Behandlungsidee
Lange Zeit hat die Medizin Knochengerüst und Muskulatur als isolierte Organsysteme betrachtet,
die ausschließlich für das Funktionieren des Haltungs- und Bewegungsapparates zuständig sind.
Dass eine Einschränkung der Beweglichkeit (z.B. auf Grund von Verletzungen, Entzündungen oder anderen Veränderungen)
oder sogenannte Haltungsschäden aber auch Einfluss auf andere Organsysteme haben und dort ebenfalls Fehlfunktionen und
Erkrankungen hervorrufen können, erkannte erst die ganzheitliche Medizin.
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Das Ziel einer osteopathischen Behandlung...
Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es daher, den Energiefluss zwischen den einzelnen Organsystemen durch eine gezielte
manuelle Therapie (der Arzt arbeitet hier mit bestimmten Handgriffen) wiederherzustellen.
Die manuelle Therapie wirkt damit anders als viele herkömmliche orthopädische oder sportmedizinische
Behandlungsmethoden nicht nur lokal, sondern als Therapie mit Tiefenwirkung auch global auf den gesamten Organismus ein.
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Durch spezielle Techniken...
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Denn durch die speziellen Techniken, die nur eigens ausgebildete Ärzte durchführen können,
verbessert sich nicht nur die Funktionsfähigkeit des behandelten Organs.
Die Funktionsoptimierung führt gleichzeitig auch zu strukturellen Veränderungen im Organismus:
Die Organe werden wieder besser mit Blut versorgt und Schlacken und Gifte über das Lymphsystem schneller abtransportiert.
Diese strukturellen Veränderungen haben ihrerseits Auswirkungen auf Muskulatur und Knochengerüst.
Denn: durch die bessere Blutversorgung und die Entlastung des Stoffwechsels werden die Bewegungsfunktionen deutlich
verbessert.
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Ein ausgewogenes Verhältnis...
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Die manuelle Ganzkörpertherapie führt somit dazu, dass zwischen den einzelnen Organsystemen wieder eine funktionierende
Kommunikation und ein ausgewogenes Verhältnis (Balance) entsteht.
Damit fördert die Osteopathie als ganzheitliche Methode die Selbstheilungskräfte und die optimale Regulationsfähigkeit
des Organismus.
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Wie verläuft die osteopathische Behandlung?
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Die Osteopathie ist im wahrsten Sinne des Wortes "Handarbeit".
Denn der Arzt arbeitet nicht mit Geräten, sondern setzt - ähnlich wie in der Chirotherapie - zur Beseitigung von Energie-
und Muskelblockaden und zur Stimulierung des Nervensystems verschiedene Behandlungsgriffe ein.
Dabei unterscheidet man drei verschiedene Anwendungsbereiche:
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die Cranio-Sakrale-Therapie
Sie beschäftigt sich mit den Schädelnähten und Schädelmembranen. |
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die viscerale Therapie
Sie wird zur Behandlung von Funktionsstörungen der inneren Organen eingesetzt. |
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die strukturelle Therapie
Diese Therapieform kommt bei Problemen im Muskel- und Skelettsystem zum Einsatz. |
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Welche Therapievariante ist für Sie die Geeignete?
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Welche Therapievariante im Einzelfall gewählt wird, hängt vom individuellen Beschwerdebild und der Krankengeschichte des
Patienten ab.
Oft werden während der Behandlung auch alle drei Therapieformen miteinander vernetzt.
Am Beginn der Therapie steht ein ausführliches Anamnesegespräch, um die Entstehungsgeschichte Ihrer Beschwerden abzuklären.
Neben durchgemachten Operationen können auch sehr lange zurückliegende Krankheiten oder Verletzungen,
eine Kieferregulierung in der Jugend oder Probleme in der Schwangerschaft oder bei der Geburt wichtige Hinweise auf die
Ursachen einer Störung geben.
Im Anschluss an die Anamnese erfolgt dann eine eingehende körperliche Untersuchung, bei der die verspannten und
blockierten Regionen lokalisiert werden.
Je nach Art Ihrer Beschwerden, wird das Gewebe an den betroffenen Stellen zunächst durch bestimmte energetische
Techniken entspannt.
Zur Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit der Gelenke werden anschließend mobilisierende oder
osteopathische Spezialhandgriffe eingesetzt.
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Schnell spüren Sie eine Erleichterung!
In den meisten Fällen spüren Sie schon während oder kurz nach der Behandlung, die zwischen 30 und 40 Minuten dauert,
eine deutliche Besserung der Beschwerden.
Wie viele Sitzungen im Einzelfall notwendig sind, hängt von der jeweiligen Diagnose ab.
Bei einem HWS-Schleudertrauma müssen Sie im allgemeinen fünf bis zehn Sitzungen bis zum vollständigen Abklingen der
Beschwerden veranschlagen.
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Welche Beschwerden können behandelt werden?
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Die manuelle Ganzkörpertherapie eignet sich zur Behandlung folgender Krankheiten und Beschwerden:
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Neuralgien, Ischialagien |
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Skoliose |
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Haltungsschwäche |
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Symmetriestörungen |
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Muskelhämatome |
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Frakturfolgen |
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Verstauchungen, Sportverletzungen |
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postoperative Komplikationen (Narben, schlechte Wundheilung) |
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Geburtstraumata |
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Funktionelle Bauchbeschwerden, Dreimonatskoliken |
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Da die Osteopathie wie viele ganzheitliche Verfahren derzeit nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen
zählt, stellen wir Ihnen die Therapiekosten als individuelle Gesundheitsleistung nach der Gebührenordnung
für Ärzte in Rechnung. Unser Praxisteam informiert Sie vorab gern über die zu erwartenden Kosten.
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Osteopathie -
Mehr Beweglichkeit für Muskeln und Gelenke
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Noch Fragen?
Wir stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Tel: 0 23 74 / 36 99
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