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Atlas-Therapie -
Die Behandlungsidee
Schon Ende des 19. Jahrhunderts wusste die Medizin, dass sich die Halswirbelsäule als Übergangszone zwischen Kopf und Körper
in ihrer Muskel- und Nervenstruktur deutlich von allen anderen Teilen der Wirbelsäule unterscheidet.
Im Bereich der Nackenmuskulatur befinden sich nämlich auf engstem Raum hundertmal mehr Nervenrezeptoren als in anderen
Regionen des Körpers.
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Der französische Arzt Dr. Albert Arlen...
So werden z.B. Atmung, Gleichgewicht, Raumwahrnehmung und Raumgefühl sowie die Muskelkoordination über Nervenbahnen,
die im Nackenrezeptorenfeld zusammenlaufen, gesteuert.
Obwohl man um die besondere Funktion der Nackenregion bereits lange wusste, nutzte der französische Arzt Dr. Albert
Arlen dieses Wissen erst in den 60iger und 70iger Jahren des 20. Jahrhunderts zur Entwicklung einer neuen
Therapiemethode - der sogenannten Atlastherapie.
Hierbei handelt es sich um ein manuelles Behandlungsverfahren zur gezielten Stimulation und Aktivierung der sensiblen Nerven
des Nackenrezeptorenfelds.
Ziel der Behandlung ist es, über die gezielte Beeinflussung (Reizung) der dortigen
Nervenrezeptoren die Regulation des vegetativen Nervensystems und dadurch die Funktion in den nachgeordneten und
verschalteten Organen des Körpers zu verbessern.
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Wie verläuft die Behandlung?
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Anders als bei der Chirotherapie wird im Verlauf der Behandlung keine Korrektur einer Wirbelsäulenfehlstellung durchgeführt.
Vielmehr stimuliert der Arzt die Nackenrezeptoren mit kurzen, gut dosierten Druckimpulsen (die Dauer liegt im allgemeinen
bis 12 bis 15 Millisekunden) auf den sogenannten Atlasquerfortsatz.
Je nach Art der Beschwerden kann die Stärke des Impulses unterschiedlich sein.
Vor Beginn der eigentlichen Behandlung wird eine neurophysiologische Funktionsuntersuchung des Haltungs- und Bewegungsapparates
sowie eine Positionsanalyse durchgeführt, um die genaue Lage des Atlaswirbels zu bestimmen (dieser Wirbel ist bei jedem Menschen individuell positioniert).
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Die Reizung der Nerven löst eine Antwort des vegetativen Nervensystems (Reflex) aus,
die zu einem verbesserten Informationsfluss über die Nervenbahnen und zur Lösung von Muskelverspannungen führt.
Manche Patienten spüren schon nach der ersten Sitzung eine deutliche Besserung der Beschwerden.
Meist sind jedoch - insbesondere bei chronischen Erkrankungen - mehrere Behandlungen für einen anhaltenden Therapieerfolg notwendig.
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Welche Beschwerden können behandelt werden,
für wen eignet sich die Therapie?
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Als sanftes und sehr effizientes Behandlungsverfahren hat sich die Atlas-Therapie insbesondere bei Störungen
des neuromuskulären Gleichgewichts bewährt, die zu Funktionsstörungen im Bereich des Haltungs- und Bewegungsapparates führen.
Hierzu zählen:
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Chronische Kopfschmerzen
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Rückenschmerzen
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Gelenkschmerzen
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Tinnitus
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Bewegungseinschränkungen der Gelenke
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Gleichgewichtsstörungen
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Schwindel
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Störungen der Muskelkoordination
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Funktionelle Bewegungssstörungen
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Besonders bei Säuglingen und Kindern zeigt die Atlas-Therapie gute Erfolge.
So lassen sich
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Entwicklungsstörungen
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Sprachentwickungsverzögerungen
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KISS-Syndrom
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Motorische Fehlfunktionen
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Körperfehlhaltungen
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mit der Atlas-Therapie behandeln.
In Einzelfällen ist dabei eine Ergänzung und Intensivierung der Behandlung durch eine spezielle Massage oder
Krankengymnastik erforderlich.
Zudem kann die Atlas-Therapie bei Erkrankungen des Nerven-Systems wie z.B. Multipler Sklerose zu einer deutlichen
Linderung der Beschwerden beitragen.
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Wer darf eine Atlas-Behandlung durchführen?
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Die Atlas-Therapie darf nur von eigens ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden.
Diese müssen über die Zusatzbezeichnung Chirotherapie verfügen und wie wir eine spezielle Weiterbildung in der Atlastherapie
nach Arlen absolviert haben.
Für die Durchführung von Behandlungen an Säuglingen und Kindern ist zudem eine weiterführende Spezialausbildung bei der
Ärztegesellschaft für Atlastherapie und manuelle Kinderbehandlung erforderlich.
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Atlas-Therapie - eine sinnvolle Investition in die Gesundheit!
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Die Atlas-Behandlung zählt wie viele Verfahren der manuellen Medizin derzeit nicht zum Leistungskatalog der
gesetzlichen Krankenkassen.
Wir stellen Ihnen die Therapiekosten daher als Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung.
Unser Praxisteam informiert Sie vorab gern über die zu erwartenden Kosten.
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Atlas-Therapie -
Funktionsstörungen des Haltungs- und Bewegungsapparates sanft heilen
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Noch Fragen?
Wir stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Tel: 0 23 74 / 36 99
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